Elternarbeit/MS

  •  Bedeutung der Elternarbeit
  • Elternabend am Beispiel eines thematischen Elternabends

Unsere enge Zusammenarbeit mit den Eltern wird von unseren Grundsätzen, die in unserem Schulprogramm definiert sind, bestimmt.

Eltern …

… sind für uns die wichtigsten Partner im Erziehungsprozess

… sind für uns diejenigen, mit denen wir engen und offenen Kontakt sowie regen Austausch pflegen

… begleiten wir kontinuierlich durch die Schulzeit ihrer Kinder

… informieren wir laufend über Ziele und Methoden an unserer Schule

… setzen wir als Helfer und Experten im Unterricht ein

Das hat Konsequenzen in den verschiedensten Bereichen von Schule und Unterricht. So z.B.

  • Elternsprechstunden jederzeit auch außerhalb der Unterrichtszeit
  • regelmäßige telefonische Sprechstunde der Förderlehrerin
  • Thematische Elternabende zu wichtigen unterrichtlichen, methodischen bzw. konzeptionellen Themen. (z.B. Berufsfindung, Betriebspraktika, Kompetenz Check, Teamtage, Inklusion ….)
  • Thematische Elternabende zu erziehlichen Fragen (z.B. Gefahren des Internets, Klassenklima, Werte …)
  • Angebot der Teilnahme von Eltern an schulischen Angeboten (z.B. Mitfahrt zum Berufsbildungskongress …)
  • Transparenz von erziehlichen Maßnahmen
  • Zielvereinbarungen mit Schülern unter Beteiligung der Eltern
  • rascher Kontakt zu Eltern über e-mail

Der Kontakt zu den Elternvertretern ist sehr eng:

  • regelmäßige Gesprächstermine mit der Vorsitzenden des Elternbeirates
  • Teilnahme der Schulleitung an Teilen der Sitzungen des Elternbeirates
  • INFO Intern wird auch an die Vorstandschaft des Elternbeirates verschickt

Elternarbeit am Beispiel des thematischen

Elternabends zum Thema „Werte“

Dieser Einladung sind viele Eltern gefolgt:

Als externe Teilnehmer konnten wir für den Abend gewinnen:

  •  Erziehungsberatungsstelle
  •  Kreisjugendpflege
  •  Jugendamt
  •  Ausbildungsleiter eines mittelst. Industriebetriebes
  •  Jugendbeauftragter der Marktgemeinde
  •  Sozialpädagoge (Integrationshelfer)
  •  Elternbeiratsvorsitzende
  •  Lehrervertreter
  •  Schülersprecher

An diesem Abend äußerten zunächst die externen Teilnehmen ihre Erwartungen an die Werthaltung von Jugendlichen.

In gemischten Kleingruppen wurden dann Werte gesammelt und diskutiert, die sowohl den Eltern, als auch den Lehrkräften, den Ausbildungsbetrieben und Mitmenschen wichtig sind.

Die Gruppenergebnisse wurden im Plenum vorgestellt.

Dabei entstand folgendes Ranking (in Klammern Anzahl der Stimmen):

  1.  Teamfähigkeit (14)
  2.  Höflichkeit (13)
  3.  Zuverlässigkeit (12)
  4.  Ehrlichkeit (6)
  5.  Zielstrebigkeit/Leistungsbereitschaft (5)
  6.  Respekt und Toleranz (2)
  7.  Vertrauen in die Zukunft (2)
  8.  Selbstbewusstsein (1)

… und wie ging das weiter ????

  • die Schule hat die Elternergebnisse zusammengestellt
  • in den einzelnen Klassen wurde das gleiche Wertklärungsverfahren durchgeführt
  • Präsentation der „Klassenwerte“ im Plenum und weitere Bearbeitung in der Klassensprecherversammlung
  • Einigung auf „Schüler – werte“
  • Präsentation der Eltern- und der Schülerwerte in der Aula
  • Information aller Eltern über die Ergebnisse des Elternabends und der Schülerarbeit
  • Umsetzung des erstellten Wertekatalogs durch monatliche Sozialziele
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