Unterrichtsverfahren

  • Lesekonzept
    • Leselehrgang nach Hiltraud Prem
    • Schuldruckerei
    • Schreibtanz
    • „Haus der Lesefreude“ (geführte Bibliotheksstunde)
    • klassen- und jahrgangsübergreifende Lesegruppen
    • Leseförderung durch Stationenarbeit im Heimat- und Sachunterricht
  • Mathematikkonzept
    • aktiv-entdeckendes Lernen
  • Ganzheitlicher  Sachunterricht
  • Unterrichtsmethoden
    • Freiarbeit
    • Wochenplanarbeit

Lesekonzept

Lesen lernen und Freude am Lesen wecken, das sind die Kernpunkte des ausgeprägten Lesekonzeptes an der GS Thalmässing, das bereits im Kindergarten beginnt.

Es setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Der Leselehrgang nach Hiltraud Prem

Die traditionellen Leselehrgänge mit ihren zahllosen, meist gleichförmigen Arbeitsblättern bzw. Arbeits-heften entsprachen nicht unseren Wünschen nach einer Methode, bei der die Freude am Lesen von Anfang an beim Kind geweckt wird.

Wir fanden die Leselernmethode von H. Prem, die in ihrem Buch  „Eine vergnügte Ballonfahrt ins Leseland“ beschrieben ist.

  • Kernpunkt ist, dass die Kinder mit Hilfe von etwa 30 Substantiven, die jeweils von hinten nach vorne abgebaut werden, das Lesen lernen.
  • 15 Tätigkeiten werden bei jedem neuen Wort durchgeführt. Diese werden anfangs auf drei, später auf zwei Schultage (jeweils etwa 45 Minuten) verteilt:
  1. Der Lehrer zeigt die große Bildwortkarte, die Schüler lesen das Wort im Chor, …. Die Bildwortkarte wird für alle Schüler gut sichtbar aufgehängt und bleibt dort das ganze Jahr über.
  2. Jeder Schüler klebt die kleine Bildwortkarte in sein Heft (bzw. malt selbst ein Bild).
  3. Der Lehrer schreibt das neue Wort riesengroß an die Schultafel/an das SMART-Board. Die Kinder lesen das Wort einzeln und im Chor.
  4. Die Kinder „schreiben“ das Wort riesengroß in die Luft.
  5. Die Kinder probieren das Wort mit Kreide an der großen Schultafel.
  6. Die anderen Kinder schreiben das Wort mit Wachsmalkreiden auf Tapete/in Quarzsand/auf die Schülertafel/ ans SMART-Board.
  7. Der Lehrer setzt das Wort vor den Augen der Kinder in den großen Lehrersetzkasten.
  8. Die Kinder setzen das Wort in den Schülersetzkasten.
  9. Der Lehrer schreibt das Wort in große Zeilen in Druckschrift an die Tafel.
  10. Die Kinder ziehen mit dem Lineal drei breite Zeilen ins Heft und schreiben das Wort zunächst mit Bleistift und ziehen es dann farbig nach.
  11. Nun erfolgt das Absetzen der Buchstaben durch Lehrer und Schüler zugleich.
  12. Das Spiel „Abbauen-Aufbauen“ folgt zunächst als stumme Arbeit, später mit Benennung der Buchstaben.
  13. Kasperl (als Handpuppe) an der Hand des Lehrers setzt das Wort ein bisschen verdreht (ab und zu aber auch mal richtig).
  14. Das Spiel „Abbauen-Aufbauen“ vollziehen nun alle Kinder in ihrem Setzkasten.
  15. Das Schreiben des neuen Wortes und dessen Buchstaben wird in Druckschrift geübt.
  •  Von Anfang an geht mit diesem Leselehrgang, der ohne Arbeitsblätter und ohne Fibel auskommt, ein intensives Methodentraining (Zeilen ziehen auf unliniertem Blatt, Bildwortkarte einkleben, Seite einteilen, …) einher.
  • Eine kleine „Leseprüfung“ (zehn unbekannte Wörter, ein kurzer Satz) bestätigt den Kindern, dass sie lesen gelernt haben und es können. Sie erhalten danach den „Leseführerschein“ bzw. eine „Leseurkunde“.
  • Die bestandene Leseprüfung berechtigt zum Besuch der geführten Büchereistunden (vgl. unten).

Die Lernfreude ist bei nahezu allen Kindern riesengroß, der Lernerfolg tritt rasch ein, eine innere Differenzierung ergibt sich automatisch. Die Eltern können mit minimalem Aufwand das einfach zu handhabende Auf- und Abbauen der Wörter im Lesekasten unterstützen.

Schuldruckerei

Sie ist bei uns in der bekannten Form mit Setzbuchstaben vorhanden. .

Die Schuldruckerei passt genau zu unserem Leselehrgang. Hier setzen die Kinder ihre Wörter zum Drucken und müssen die einzelnen Setzbuchstaben beim Aufräumen von hinten nach vorne wieder einsortieren.

Schreibtanz

 Freude am Schreiben wecken und zu erhalten, das ist das Ziel des bei uns eingesetzten „Schreibtanzes“. dabei handelt es sich um ein ganzheitliches, Grob- und Feinmotorik förderndes Bewe-gungsprogramm (mit Musik und festgelegten Sprech- und Bewegungsabläufen), das den Kindern ungemein Spaß macht und sie ermutigt, auf großen Papierbahnen schwungvoll und entspannt zu schreiben.

„Haus der Lesefreude“ (geführte Bibliotheksstunde)

Sobald die Kinder den „Leseführerschein“ bzw. die „Leseurkunde“ erhalten haben, sind sie berechtigt, einmal wöchentlich die nahe kirchliche Bücherei zu besuchen. Diese Bibliotheksstunde wird von der Förderlehrerin geleitet. Sie berät die Kinder gezielt bei der Auswahl der Bücher. Sie dürfen sich bis zu drei Bücher, die ihrem Lesevermögen entsprechen, ausleihen. Im Anschluss daran haben die Kinder „Lesezeit“ im Klassenzimmer.

Kurz vor Weihnachten dürfen alle Kinder die Bibliothek besuchen und sich Bücher ausleihen, auch wenn sie die „Leseprüfung“ noch nicht abgelegt haben.

Klassen- und jahrgangsübergreifende Lesegruppen

Seit dem Schuljahr 2007/08 beginnen die 2. Klassen kurz nach Schuljahresbeginn mit klassenübergreifenden Lesegruppen. Hierzu werden die Kinder der beiden Klassen in drei (bzw. vier) Gruppen eingeteilt, die ihrem Lesevermögen entsprechen.

In einer Stunde pro Woche lesen die Kinder in weitgehend leistungshomogenen Gruppen.

Ab Ostern etwa werden alle Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen von ihren Klassleitern – je nach Lesefertigkeit – in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Diese Gruppen sind nun leistungshomogen, aber klassen- und jahrgangs-übergreifend zusammengesetzt.

Je nach Lesefertigkeit werden Texte mit unterschiedlichem Anspruchsniveau – bis hin zu ersten Ganzschriften – erlesen.

Für diese Lesegruppen steht – um die Lesegruppen klein zu halten – neben den Klassleitern auch die Förderlehrerin zur Verfügung.

Die Lesegruppen sind weitgehend durchlässig.

Seit einigen Jahren setzen wir verstärkt auf die Unterstützung und Hilfe durch die Eltern. Zu jeder dieser „Lesestunden“ kommen nun zwei bis vier Mütter/Väter als Helfer in die Schule. Durch diese Hilfe werden lange Wartezeiten beim Vorlesen durch die Schüler(innen) vermieden.

Die Lesegruppen finden im laufenden Schuljahr einmal pro Woche statt.

Dieses Konzept wird in den 3. und 4. Klassen weitergeführt. Hier werden Ganzschriften mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad gelesen.

  Leseförderung durch Stationenarbeit im Heimat- und Sachunterricht

 Seit einigen Jahren wird in den Klassen versucht, das Lesetraining auch durch die Stationenarbeit im Heimat- und Sachunterricht zu unterstützen. Die dort notwendigen Aufgabenkarten und schrift-lichen Handlungsanweisungen erfordern selbstständiges Lesen und Verstehen.

 Mathematikkonzept

 aktiv-entdeckend Mathematik lernen

Die Förderung der Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler ist an der VS Thalmässing ein durchgängiges Unterrichts-prinzip, das nicht auf einzelne Fächer beschränkt bleiben darf. Was im Heimat- und Sachunterricht noch einleuchtet, schien für Mathematik nicht zuzutreffen. Was kann man in Mathematik schon selbst entdecken?

Wir haben lange gesucht und schließlich im Konzept „Mathe 2000“ der Universität Dortmund (vgl. Zusam-menarbeit mit der Uni Dortmund) das gefunden, was unseren Vorstellungen entspricht.

  • Das selbsttätige Erkennen und Entdecken von mathematischen Beziehungen und Mustern und das Finden eigener Lösungswege prägen den Fortgang dieses Mathematikkonzeptes.
  • Durch produktive Übungsformen wird eine vorschnelle Automatisierung vermieden.
  • Regelmäßig wiederkehrende Aufgabenformate beinhalten eine permanente Differenzierung und die

Möglichkeit für das Kind, den individuellen Lernzuwachs zu erfahren.

  • Die Kinder werden aufgefordert, eigene Aufgaben zu generieren, um dadurch Gesetzmäßigkeiten (Mathe 2000 spricht von „Schönen Päckchen“  bzw. „Mustern“) zu entdecken.
  • Geometrie und Arithmetik sind hier aufeinander und unmittelbar auf die Lebenswelt der Kinder bezogen.
  • Wenige, einfache, aber wohlüberlegte Lernmittel machen den Unterricht für stärkere wie schwächere Kinder gleichermaßen interessant und anregend.

Unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass besonders auch die schwächeren Kinder von dieser Mathematik nachhaltig profitieren.

Seit dem vergangenen Schuljahr finden in der zweiten Hälfte des Schuljahres einmal pro Woche jahrgangsübergreifende Mathematikgruppen an der GS Thalmässing statt. Auch hier werden die Lehrkräfte durch die  Eltern unterstützt. Die Gruppeneinteilung nimmt der Klassleiter vor, die Förderlehrerin unterstützt die Arbeit dadurch, dass auch sie eine Gruppe übernimmt. So können auch die Mathematikgruppen relativ klein und recht leistungshomogen gebildet werden.

Ganzheitlicher HSU

Unser Ziel, den Schülerinnen und Schülern in möglichst vielen Bereichen eigenes Entdecken und Erforschen zu ermöglichen und dabei auch von Anfang an Methoden zu trainieren, verlangte nach einer anderen Art von HSU-Unterricht.

Wir fanden ihn in einem Konzept des „Ganzheitlichen Heimat- und Sachunterrichtes“.

Wesentliche Merkmale sind dabei:

  • Von Beginn an wird viel Wert auf die Erarbeitung eines sozialen Miteinanders gelegt.
  • Meditationsformen, Besinnungselemente und Einfühlungsübungen schaffen ein beruhigendes, entspanntes Lernumfeld.
  • Die Kinder erfahren die Lerngegenstände mit allen Sinnen (hier: Beispiel „Zeit“)
  • Eigenes Erforschen, Erproben und Entdecken sind die Grundlage dieser Form des HSU. Die dazu u.a. notwendigen Unterrichtsformen der Stationenarbeit und der Lernzirkel beinhalten ein hohes Maß an Methodentraining (Beobachten, Notieren, Auswerten, Darstellen, Berichten, …) auf verschiedenen Anforderungsstufen.
  • Breiten Raum nimmt das sich Erinnern an vergangene Lernsituationen und das Ritualisieren zur Festigung der bereits bekannten Lerninhalte ein.
  • In den letzen Jahren wurde HSU verstärkt in klassenübergreifender Stationenarbeit unterrichtet, das heißt, die Kinder fanden ihre Stationen in verschiedenen Klassenzimmern aufgebaut. Dabei mussten  die Schüler – aus baulichen Gründen – nicht nur die Klassenzimmer, sondern auch das Schulgebäude zwischen den Stationen wechseln.
  • Dabei werden den Kindern eine Menge an grundlegenden Techniken und Fähigkeiten abverlangt.
  • Die folgende Zusammenstellung soll einen Einblick in so einen Ablauf geben:

Klassenübergreifende Stationenarbeit in den ersten Klassen

Organisation:

  • In jeder Klasse wurden die Kinder drei Gruppen zugeordnet, die gemeinsam von Station zu Station wanderten.
  • Auf diese Weise wurde sowohl die Zusammenarbeit in der Klasse, als auch die über die Klassengrenzen hinaus gefördert.
  • In jedem Klassenzimmer galt es, unter Aufsicht der jeweiligen Lehrkraft, sowie einiger hilfsbereiter Eltern,  zwei bis drei verschie-dene Stationen zu bewältigen.
  • In einem Laufzettel wurden die Ergebnisse oder Erfahrungen kurz dokumentiert und teilweise kommentiert.
  • Der Laufzettel war Grundlage einer ausgedehnten Wiederholung, Sicherung und Ausweitung.
  • Eine abschließende gemeinsame Probearbeit diente zur Evaluierung des Stationentrainings.

Anforderungen/Vorteile/Folgerungen:

  • Die Vorbereitung der im ganzheitlichen Sinn zu verstehenden, interessanten Stationen bereitet, bei drei Kollegen, jedem einzelnen weniger Vorbereitungszeit.
  • Die Schüler können an vielen interessanten Stationen experimentieren.
  • Eltern helfen den Schülern und erhalten so mehr Einblick in den Schulalltag und die Probleme im Umgang mit den Kindern, wodurch sich eine unmittelbare Auswirkung auf die eigene Erziehungsarbeit feststellen ließ.
  • Die verschiedenartige Zusammensetzung der Gruppen sorgt für vielfältige Kontakte unter den Schülern und trainiert die sinnvolle Zusammenarbeit.
  • Die ganz natürliche Orientierung im Schulhaus wird durch das Wechseln zwischen drei Klassenzimmern gestärkt.
  • Es ergibt sich durch den Klassenzimmerwechsel ganz automatisch ein gesunder Rhythmus zwischen Anspannung und Erholung.
  • Der Wechsel der Klassenzimmer wurde vorher eigens mit so genannten Aufgabenkarten trainiert, denn nur was man übt, beherrscht man auch.
  • Die Schüler lernen im handelnden Umgang, wie man sich nach einer Phase des Wechselns von einem Klassenzimmer zum anderen ohne große Umschweife wieder einer neuen Aufgabe zuwendet.
  • Die Schüler sind gezwungen, sich die gestellten Aufgaben selbst zu erlesen. An jeder Station gibt es so genannte Aufgabenkarten mit Handlungsanweisungen und Abbildungen. Wir legen von Anfang an sehr viel Wert auf das selbständige Lesen und Verstehen sinnvoller Sätze, Handlungsanweisungen und Aufgaben.
  • Gemeinsam wurden dabei erstmals auch Lernzielkontrollen erprobt, die diese Form des Unterrichts auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüften.

klassenübergreifende Stationenarbeit zum Thema „Licht und Schatten“:

klassenübergreifende Stationenarbeit zum Thema „Sinne“ unter Mithilfe von Eltern:

klassenübergreifende Stationenarbeit zum Thema „Thermometer“:

Klassenübergreifende Stationenarbeit in den dritten Klassen im HSU

Seit einigen Jahren führen die dritten Klassen ein gemeinsames, mehrere Stunden umfassendes Stationentraining zum Thema Magnetismus durch. Die Schüler arbeiten zu zweit oder zu dritt an den verschiedenen Stationen, wo sie beispielsweise Texte bearbeiten, die Ausrichtung von frei hängenden oder schwimmenden Magneten am Magnetfeld der Erde erproben,  ein Fahrrad auf Eisenteile überprüfen, Vogelscheuchen wandern lassen, Materialtests durchführen, Magnetautos einparken und Würfel und Pyramiden mit Magneten bauen. An vielen dieser Stationen gibt es Arbeitsaufträge, die als verwertbare Hefteinträge gestaltet werden müssen.

Durch einen detaillierten Stationenplan, in den alle Schüler eintragen, welche Themen sie bereits behandelt haben und welche Hefteinträge schon fertiggestellt wurden, können die Ergebnisse der einzelnen gut überprüft werden.

Klassenübergreifende Unternehmungen

Unterrichstgang zur Streuobstwiese Herbst 2012

Gemeinsam auffangen

Gemeinsam auffangen

 

 Waldspaziergang mit Parallelklassen:

Die dritten Klassen machten sich beim Thema Wald gemeinsam auf den Weg, um Entdeckungen in und um den Wald zu machen. Dabei wurden nicht nur die Bäume und ihre Blätter und Früchte genauer betrachtet, sondern mit diesen Natur-materialien auch mathematische Themen behandelt. So sam-melten z.B. die einzelnen Klassen in zehn Minuten Eicheln, die sie danach als Hunder-terbündel zum Zählen auslegen mussten. Sogar ein Tausender-feld konnte so erstellt werden.

 Gemeinsame Wandertage:

Damit sich die Dritt- und Viertklässler gegenseitig besser kennen lernen können, wird mindestens ein Wandertag pro Jahr gemeinsam mit zwei oder auch drei Klassen durchgeführt.

 

Unsinniger Donnerstag:

Der Unsinnige Donnerstag wird als offener Stationenbetrieb begangen. In jedem Klassenzimmer gibt es eine Station, die die Kinder je nach Lust aufsuchen können. Beispielsweise gibt es immer eine ‚Disco‘, einen Verpflegungsraum

mit Popcorn, Muffins oder ähnlichem, einen Spieleraum, einen Bastelraum und einen Raum für Faschingsmuffel.

 

Bewegungslandschaften in der Turnhalle:

Mehrmals im Jahr wird ein Bewegungsparcours in der Turnhalle aufgebaut, den dann mehrere Klassen gleichzeitig ausprobieren dürfen. Die verschiedenen Stationen drehen sich hauptsächlich um Ausdauer, Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Sprungkraft, Schwingen und Schnelligkeit. Da Turnhallen zur Verfügung stehen, können ausreichend viele Stationen aufgebaut werden, damit alle Schüler in Bewegung sind.

 

Weihnachtssingen in der Aula:

Um die Weihnachtszeit treffen sich die dritten und vierten Klassen in der Aula, um gemeinsam zu singen und sich gegenseitig zu zeigen, welche weihnachtlichen Aktivitäten in den einzelnen Klassen stattgefunden haben. Oft wird für klasseninterne Weihnachtsfeiern geprobt und dieses Treffen kann quasi als Generalprobe fungieren.

 

Unterrichtsmethoden

Eigenaktives Lernen verlangt nach eigener Zeiteinteilung, nach individueller Verweildauer und nach der Fähigkeit, Lernen als etwas zu erfahren, was vom Lernenden ausgehen muss. Unser Konzept der Offenen Unterrichtsformen wurde in den letzten Jahren bereits mehrfach bei regionalen Lehrerfortbildungen vorgestellt. Von der Universität Eichstätt besuchen uns deswegen auch regelmäßig Studentengruppen.

 

Freiarbeit in der 1. und 2. Klasse

 Vom ersten Schultag an werden die Kinder kleinschrittig mit Formen der Freiarbeit vertraut gemacht.

Den Kindern gelingt es dann zunehmend, die zur Verfügung stehenden Lernangebote bei freier Zeiteinteilung zu nutzen.

Wochenplanarbeit ab der 1. Klasse

 Nach einem genau festgelegten Verfahren mit vom Lehrer leicht zu überprüfenden Kontrollen, gestalten die Kinder in einem weiteren Schritt ihren Wochenplan völlig selbst-tätig.

In den letzten Jahren haben wir auch hier die Beteiligung der Eltern erheblich ausgebaut. In Absprache mit dem jeweiligen Klassenlehrer kommen bis zu zwei Mütter bzw. Väter und helfen z.B. bei der Wochenplanarbeit oder auch beim Sport mit.

auch nach dem unterschiedlichen Stand ihrer Fähig- und Fertigkeiten gefördert werden. Zudem sollten sie die Möglichkeit zu einer Weiterentwicklung ihrer Methoden- und Sozialkompetenzen, sowie ihrer Lern- und Arbeitstechniken bekommen. Deshalb wird die Wochenplanarbeit auch in den dritten und vierten Klassen systematisch weitergeführt. Die Wochenpläne arbeiten nun weniger mit Symbolen, da das sinnentnehmende Lesen und das selbständige Erfassen auch von komplexeren Arbeitsaufträgen trainiert werden müssen. Die Selbstkontrolle spielt eine immer größere Rolle. Mit zunehmendem Vermögen der Schülerinnen und Schüler erfolgt die Wochenplanarbeit nicht nur fächerübergreifend, sondern auch klassenübergreifend. Dazu sind allerdings genaue Teamabsprachen und eine effektive Zusammenarbeit der Lehrkräfte nötig.

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