Schulprofil Inklusion

An unserer Schule beschulen wir bereits seit neun Jahren Kinder mit Behinderungen in Einzelintegration. Für uns war das in all den Jahren didaktisch-methodische Herausforderung und menschlich-sozialer Auftrag zugleich. Ging es doch darum, den Wunsch von Eltern nach Beschulung im gewohnten Umfeld zu ermöglichen und somit eine möglichst hohe soziale Bindung zu erreichen.

Begonnen haben wir mit einem Jungen mit DOWN-Syndrom. Ihn beschulten wir bis zur Mitte der dritten Klasse sogar ohne Schulbegleitung. Inzwischen besucht er die 9. Klasse. Durch ein umfangreiches, sehr detailliertes Berufsfindungskonzept versuchen wir derzeit, mit ihm zusammen den Übergang von Schule in die Berufs- und Arbeitswelt zu ermöglichen.

Parallel dazu beschulten wir einen Jungen mit Asperger-Syndrom. Bei ihm zahlten sich unsere Geduld und Gelassenheit aus. Nachdem wir ihn auch noch über die Schulzeit hinaus sozial betreut und bei uns an der Schule beschäftigt hatten, gelang es uns, für ihn auf dem ersten Arbeitsmarkt einen festen Arbeitsplatz zu bekommen.

In all den Jahren waren wir auf uns selbst gestellt und hatten als Unterstützung die Schulbegleitungen und – mit leider nur sehr wenigen Stunden pro Woche – den mobilen sonderpädagogischen Dienst.

Seit dem Schuljahr 2011/12 sind wir Schule mit „Schulprofil Inklusion“. Das bedeutet, dass unserer Schule eine Sonderpädagogin fest und zehn Grundschulstunden zusätzlich zugeteilt worden sind.

Das bedeutet für uns Inklusion:
Grafik_Inklusion01

Diese Bedingungen sollten erfüllt sein, damit Inklusion gelingen kann:

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Schulleitung und Kollegium sind gemeinsam gefordert, wenn Inklusion gelingen soll:

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