Kooperation/MS

  •  … mit der Universität Eichsätt
  • … mit Praktikanten an der Mittelschule
  • … mit Hauptschulseminaren
  • … mit der Firma „LernLandSchaft“
  • … mit de Firma SMART Technologies
  • … mit der Universität Dortmund

… mit der Universität Eichstätt
Schulentwicklung durch Unterrichtsentwicklung hat natürlich zunächst die Aufgabe, die Qualität der eigenen Schule nachhaltig zu verbessern. Sie darf sich aber nach unserer Auffassung nicht darauf beschränken.
Will man nicht pädagogische Insel bleiben, so muss man die eigenen Erfahrungen weitergeben.
Wir halten dabei die Verzahnung von Theorie und Wissenschaft mit der schulischen Praxis im Alltag für ganz besonders wichtig.
Außerdem braucht die Schule der Zukunft Lehrerinnen und Lehrer, die auf der Grundlage eines fundierten, fachwissenschaftlichen Studiums von Anfang an praxisorientiert ausgebildet werden.
Deshalb sind wir vor Jahren auf die Universität Eichstätt zugegangen und haben ein Konzept für eine mögliche Zusammenarbeit unterbreitet.
Im Bereich der Hauptschule bestand und besteht das Problem, dass es, im Gegensatz zur Grundschule mit ihren Lehrstühlen für Grundschuldidaktik, keinen verantowrtlichen Ansprechpartner gibt.
Die Schwerpunkte unserer Zusammenarbeit sind deshalb:

  • Praktikumsschule (drei unserer derzeit fünf Klassleitungen sind als Praktikumslehrer/~innen tätig.) (vgl. Praktikanten an der MS)
  • Workshops für Seminare der Universität zu den Themen: „Guter Unterricht“ und „Schulentwicklung“
  • Referententätigkeit  im Rahmen des Seminars: „Innovative Hauptschule“.
  • Referententätigkeit für die Weiterbildung der Praktikumslehrer zu den Themen: „Sozialformen in der HS systematisch einführen“ und „Methodentraining“
  • Öffnung der Klassen für Projekte
  • Betreuung von Studierenden
  • Umfangreiche Erstellung eines Anforderungskatalogs für Praktikantinnen und Praktikanten
  • Referententätigkeit für den Lehrstuhl Allgemeine Pädagogik im Rahmen der Schulentwicklung am Gymnasium in Oettingen
  • Unterstützung einer Promotion zum Thema: „Wie verändert sich Unterricht in flexiblen Lernumgebungen?“

 

… mit Praktikanten an der MS

  • Als Praktikumsschule sind wir bereit, all unsere Erfahrungen, unsere Konzeptionen, unsere Ideen an zukünftige Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben. Den Studierenden, die bei uns ihr Praktikum ableisten, öffnen wir alle unsere Türen und lassen sie an allen schulischen Tätigkeiten teilnehmen. Sie beobachten Unterricht mit gezielten Unterrichtsaufträgen (siehe unten), übernehmen selbst einzelne Phasen und ganze Stunden, erhalten Einblick in unsere Förderarbeit und unsere Vision von Schule und Unterricht.
    Wir sagen aber auch ganz klar, was wir von den Studierenden und zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern erwarten, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sie mitbringen und zeigen müssen, wenn sie als Haupt- bzw. Mittelschullehrer erfolgreich sein wollen.
    Die für uns wichtigen Kriterien und eine Reihe von Tipps haben wir in einem eigenen Praktikumsgeheft zusammengefasst. Dieses wird mit den Studierenden zu Beginn ihres Praktikums besprochen.
    Bsp. für Beobachtungsaufträge für Studierende:Akademische Praktikums- und Lehrschule
    Seit einiger Zeit arbeiten wir an einem Projekt, das wir „Akademische Praktikums- und Lehrschule“ genannt haben. Der Gedanke ist, dass wir die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Studium deutlich verstärken wollen.
    Nach unseren Vorstellungen kann das so geschehen, wie es bei der Ärzteausbildung üblich ist: Lehrinhalte, die zu ihrer Erprobung und Verdeutlichung Schüler und Unterricht benötigen, werden an der Schule gelehrt und unmittelbar im Anschluss daran im Schulalltag erprobt.
    Die notwendigen theoretischen Inhalte werden von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern an der Schule vermittelt.
    Ein solche „Akademische Praktikums- und Lehrschule“ wird somit zur Nahtstelle von Theorie und Praxis.
    Davon profitieren beide: Die Schule, weil sie Zugang zu aktuellen, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat und die Universität, weil der Theorie unmittelbar die Rückmeldung aus der Praxis folgt.
    Ein entsprechendes Konzept wurde in Zusammenarbeit mit der Uni Eichstätt bereits erstellt und am Kultusministerium eingereicht. Das sehr zurückhaltende Engagement der beteiligten Lehrstuhlinhaberin hat unserer Idee aber die notwendige Durchschlagkraft genommen. Derzeit laufen Versuche, das Konzept über einen anderen Lehrstuhl doch noch zum Laufen zu bringen.Unterricht in flexiblen Lernumgebungen wissenschaftlich begleitenWie sich unser Unterricht durch die Schaffung der flexiblen Lernumgebungen (siehe: flexible Klassenzimmer) für Lehrer und Schüler verändert hat, können wir bisher nur subjektiv beschreiben. Wichtig für uns ist aber auch die objektive Überprüfung.
    Über den Lehrstuhl Schulpädagogik von Prof. Dr. Schönig an der Universität Eichstätt haben wir die Möglichkeit bekommen, die Veränderungen im Unterricht im Rahmen einer Doktorarbeit über einen längeren Zeitraum wissenschaftlich begleiten und bewerten zu lassen.„Gute Lehrer braucht das Land!“ – Werbetag für angehende Abiturientinnen und Abiturienten
    Ganz neu ist die Idee, zukünftige Abiturientinnen und Abiturienten für einen Tag an unsere innovative Grund- und Mittelschule einzuladen. Ziel dieses Tages soll es sein, das Berufsbild des Lehrers, das oft von den eigenen (gymnasialen) Erfahrungen geprägt wird, den Beobachtungen an einem solchen Studientag bei uns gegenüber zu stellen.
    In Zusammenarbeit mit dem staatl. Schulamt Eichstätt und dem Praktikumsamt der Universität Eichstätt soll an einem solchen Tag neben der Unterrichtsmitschau in Grund – und Mittelschule das Anforderungsprofil einer Lehrerin/eines Lehrers erfahren und in Beziehung zu den eigenen Vorstellungen, Erwartungen und Fähigkeiten gesetzt werden.

    …. mit HS-Seminaren
    Den bekannten Satz „Tue Gutes und sprich darüber!“ haben wir im Hinblick auf die HS-Studienseminare abgewandelt zu „Tue Gutes und gib es weiter!“.
    In Seminarleiterkreisen hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass die MS Thalmässing jederzeit bereit ist, qualitativ hochwertige Unterrichtsmitschauen zu ermöglichen und Seminartage aktiv mitzugestalten. Pro Jahr halten deshalb ca. 4-5 Seminare ihre Seminartage bei uns ab. Eine zusätzliche Belastung für unser Kollegium. Im Sinne einer qualifizierten Ausbildung nehmen wir diese aber gerne auf uns.
    Offene Türen bei uns, offene Ohren und Augen bei den LAAs, darin sehen wir die Chance, unsere Erfahrungen, unsere Konzepte, unsere Visionen weitergeben zu können.

    …. mit der Firma: „LernLandSchaft“
    Unser Schulmotto: „eigenaktives Lernen“ verlangt nach veränderten Lernumgebungen.
    Den bestehenden Gebäude- und Klassenzimmerzuschnitt können wir leider nicht verändern. Deshalb galt es, zumindest die Ausgestaltung der Klassenzimmer zu verändern. Als erste Hauptschule Mittelfrankens haben wir uns für die Umgestaltung zu „flexiblen Klassenzimmern“ entschieden. (vgl. dort)
    Unsere Konzeption und unspektakuläre Umsetzung im schulischen Alltag machte die Firma „LernLandSchaft“ auf uns aufmerksam.
    Inzwischen besteht eine enge Kooperation mit folgenden Schwerpunkten:

  • Erprobung neuer Ausstattungsteile
  • Öffnung unserer Klassenzimmer zu Unterrichtsmitschauen für interessierte andere Schulen
  • Demonstration von Unterricht im flexiblen Klassenzimmer an anderen Schulen (z.B. Gymnasium Oettingen, Bruckner-Gymnasium Straubing.)
  • Weitergabe unserer alltäglichen Erfahrungen mit dem „Flexiblen Klassenzimmer“

Ab dem kommenden Jahr werden wir im derzeit im Bau befindlichen Schulungszentrum der Firma „Flexible Lernlandschaften“ als Referenten und mit Klassen aktiv sein.

…. mit der Firma SMART Technologies, Kanada
Unser durchgängiges Schulkonzept, unsere Erfolge bei verschiedenen Wettbewerben und unsere Kooperation mit verschiedenen Universitäten überzeugte die Firma SMART so sehr, dass sie uns als erste Show Case Schule Deutschlands auswählte.
Die Komplettausstattung der Schule mit interaktiven Touchscreenwänden öffnete für uns unterrichtlich und methodisch völlig neue Wege.
Als Show-Case-Schule fungieren wir gleichzeitig als Fortbildungs- Entwicklungs- und Erprobungsschule.
Innerhalb eines Jahres haben wir über 300 Kolleginnen und Kollegen der verschiedensten Schularten hier im Haus geschult und trainiert.
Mehrere unserer Kolleginnen und Kollegen sind zudem auch im Schulungszentrum der Firma SMART in München als Referenten tätig. Somit ist ein intensiver Wissenstransfer auch innerhalb des Kollegiums gegeben.

Unsere bisherigen Schwerpunkte

  • Schulung aller unserer Kolleginnen und Kollegen im Bereich Technik und Didaktik.
  • Gemeinsame Entwicklung von Unterrichtselementen, die in verschiedenen Jahrgangsstufen eingesetzt werden (Einführung von Vokabeln; Kopfrechnen; Geschichtsleiste… )
  • Unterrichtliche Erprobung von neuen „Werkzeugen“ in der SMART Software.
  • Schulung von interessierten Kolleginnen und Kollegen aller Schularten hier bei uns bzw. im Fortbildungszentrum der Firma SMART in München.
    Unser Ansatz unterscheidet sich dabei von vielen anderen dadurch, dass wir ausdrücklich betonen:
  • Die Schule muss sich erst ihre Sicht von Unterricht erarbeitet haben, ehe sie sich auf die Boards stürzt.
  • Der pädagogisch sinnvolle Einsatz des Boards setzt eine intensive Unterrichtsentwicklung voraus.
  • Touchscreenwand ist ein zwar phänomenales Medium, hat aber seinen sinnvollen Platz wie jedes andere nur an bestimmten didaktischen Orten.
  • Ein SMART Board ersetzt ausdrücklich nicht die Tafeln im Klassenzimmer.

Mit SENTEO Wissen abfragen An unserer Schule ist zudem das von der Firma SMART Technologies angebotene System SENTEO im unterrichtlichen Einsatz. Dabei erstellt der Lehrer daheim eine Datei, mit der er das Wissen bzw. die Meinung der Schüler abfragt. Alle Schüler einer Klasse erhalten einen so genannten Klicker, auf dem sie ihre Antworten eingeben. Die Schülerantworten werden vom PC ausgewertet und die Ergebnisse auf dem Bildschirm dargestellt bzw. dem Lehrer als EXCEL Datei ausgedruckt.

… mit der Universität Dortmund
Auf der Suche nach einem Mathematikkonzept, dass der Eigenaktivität der Schüler Raum gibt, sind wir auf das Konzept Mathe 2000 von Prof. Dr. E. Wittmann von der Universität Dortmund gestoßen.
Bei diesem Konzept steht das selbstständige Entdecken durch die Schüler im Mittelpunkt des Mathematikunterrichts. Somit fügt es sich perfekt in unser Schulprogramm ein.
Die enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wittmann ermöglicht es uns, unsere unterrichtlichen Erfahrungen in die Weiterentwicklung des Konzeptes einzubringen und frühzeitig von neuen Entwicklungen zu profitieren.

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