Schulleitung und Schulmanagement/MS

  • Schulleitungsteam
  •  Kommunikation im Kollegium
  •  Aufgabendelegation
  •  Umgang mit innovativen Impulsen
  •  Kommunikation von Bildungs- und Schulthemen in der Öffentlichkeit

Schulleitungsteam

Die zentralen Aufgaben der Schulleitung werden vom Rektor und der Konrektorin erledigt. Zur Entlastung wurde zunächst eine Kollegin, heuer wurden zwei Kolleginnen  als Mitarbeiterin (~nen) der Schulleitung hinzugezogen. Die jeweiligen Aufgaben wurden in einem Geschäftsverteilungsplan festgehalten.

Das Schulleitungsteam versteht sich als Motor der inneren Schulentwicklung, als Organisator des Schulalltags und als Ansprechpartner für die Marktgemeinde und alle unsere außerschulischen Partner.

Der Schulentwicklungsprozess wird nun von einer neu gebildeten Steuergruppe getaltet.

Kommunikation im Kollegium – INFO Intern

Die Aufteilung in zwei räumlich weit getrennte Schulhäuser erschwert die Kommunikation erheblich. Um alle Kollegen /~innen umfangreich zu informieren, verschickt der Schulleiter  per e-mail jeweils am 1. eines Monats ein „INFO Intern“. Darin werden alle wichtigen internen Ereignisse, dienstlichen Informationen, Neuanschaffungen, etc. aufgeführt.

Dieses „INFO Intern“ wird auch an die Vorstandschaft des Elternbeirats verschickt, um hier größtmögliche Transparenz zu erreichen.

Terminverwaltung – GOGGLE Kalender

Alle Schultermine (Schulleitung, Klassen, Kollegium) werden über einen GOOGLE – Kalender eigenverantwortlich online verwaltet. Dieser jederzeit zugängliche Kalender hat sich hervorragend bewährt.

Aufgabendelegation

 Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für einzelne Projekte werden an einzelne Kollegen / ~innen delegiert. Die notwendigen Unterstützungen (Elternhilfe etc.) werden dann selbstständig organisiert.

Umgang mit innovativen Impulsen

 Die Schulleitung ist seit Jahren innovativ an der Schule tätig. Sie greift Neuerungen entschieden auf, stellt sie dem Kollegium vor und organisiert, falls vom Kollegium gewünscht, die notwendigen finanziellen Mittel und organisatorischen Rahmenbedingungen.

 

Ohne jemals Lehrerstunden dafür bekommen zu haben und ohne jemals in einem Modellschulprogramm aufgenommen worden zu sein, haben wir in den letzten Jahren eine Reihe von Innovationen eigenständig angepackt, inhaltlich ausgestaltet und realisiert.

 

So haben wir vor einiger Zeit  ganz konkret die Modus 21-Maßnahme „Zwischenberichte statt Zwischenzeugnisse“ aufgegriffen und erfolgreich an unserer Schule (Grund- und Mittelschule, damals noch Hauptschule) umgesetzt.

 

Zu dieser Maßnahme haben wir uns entschlossen, weil wir der Meinung sind, dass …

  • eine erste Rückmeldung im Dezember besser ist als eine im Februar
  • zwei Berichte einen Entwicklungsprozess besser dokumentieren als ein Zwischenzeugnis
  • unser Zwischenbericht zeitnaher (in der Woche vor der Ausgabe) erstellt werden kann als die Zwischenzeugnisse (mit denen bereits Wochen vorher begonnen wird).
  • dieser Zwischenbericht konkret die speziellen Methoden unserer Schule aufgreifen und berücksichtigen kann.
  • die klaren Formulierungen für die Eltern verständlicher sind
  • er den Eltern gut als Gesprächsvorbereitung und ~grundlage für den Elternsprechtag dienen kann und

somit ein wichtiger Beitrag für effektive Elterngespräche ist

  •  …

In intensiven Stufenkonferenzen erstellten wir unserer Schule und deren Konzeptionen angepasste Zwischenberichte. Die dabei stattfindende intensive, fachlich orientierte, interne, vorbereitende Diskussion über Beobachtungsschwerpunkte und unterrichtliche Methoden stellte einen wesentlichen Punkt unserer internen Schulentwicklung dar.

Die erstellten Zwischenberichte zeigen die hohe Fachlichkeit im Kollegium.

 

 

Der erste Zwischenbericht wurde im Dezember herausgegeben,

anschließend bei Eltern und Kollegen evaluiert und die sinnvollen

Veränderungsideen im zweiten Zwischenbericht, der im März

verteilt wurde, eingearbeitet.

Anschließend haben wir diese Maßnahme evaluiert. Sowohl bei Eltern als auch bei Lehrern stießen die Zwischenberichte auf breiteste Zustimmung.

Das gesamte Konzept einschließlich der Auswertung haben wir über das Schulamt zunächst an die Regierung und dann, weil von dort keine weiterführende Reaktion erfolgte, an das Kultusministerium weitergegeben.

Leider wurde uns von dort die Weiterführung der Zwischenberichte untersagt und kurz darauf in der neuenVSO die Modus 21 Maßnahme „Zwischenberichte“ auf Realschulen und Gymnasien beschränkt.

Mehrfach wurde offiziell herausgestellt (z.B. vom MR beim AWT-Tag an der Uni Eichstätt), wie wichtig für einen zukünftigen Arbeitgeber gerade die Aussagen und Wertungen der Arbeitshaltung und der Basisqualifikationen seien.

Die Begründung der Ablehnung unserer Zwischenberichte hat deshalb nicht nur Fragen offen gelassen, sondern eine ganze Reihe von Fragen neu aufgeworfen. Die kurze Episode des Arbeitskreises „Neue HS-Zeugnisse“, in dem eine Kollegin von uns sehr aktiv mitgearbeitet hat, bestärkte unser Unverständnis.

Kommunikation von Bildungs- und Schulthemen in der Öffentlichkeit

 Die Schulleitung sieht sich in der Pflicht, über die eigene Schule hinaus die interessierte Öffentlichkeit, allen voran die politischen Gremien, über Bildungs- und Schulthemen aktuell und parteipolitisch neutral zu informieren.

Deshalb hat die Schulleitung allen demokratischen Parteien und Wählergruppen den Besuch an unserer Schule mit anschließender ausführlicher Vorstellung unserer Konzepte angeboten.

Von diesem Angebot haben alle im bay. Landtag vertretenen politischen Gruppierungen inzwischen reichlich Gebrauch gemacht.

Wir hoffen, dass somit zumindest einige unserer Gedanken, Erfahrungen und Visionen in die politische Meinungsbildung Eingang finden werden.

 

Dieser Beitrag wurde unter Schulentwicklung, Schulkonzept abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.