Buslotsen – aus der Presse zitiert (Hilpoltsteiner Kurier)

Doppelte Freude bei unseren 48 Buslotsen aus Thalmässing und Heideck: Das Lob für ihre Leistungen als Buslotsen ging „runter wie Öl“ – am nächsten Tag (17.12.19)  konnten sie sich im Hilpoltsteiner Kurier bestaunen:

„In Lob regelrecht baden konnten am Donnerstagfrüh die Buslotsen der Mittelschule Thalmässing beim traditionellen Besuch in der Vorweihnachtszeit. Denn nicht nur der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Christoph Böll, würdigte das Engagement der Schüler, sondern auch die Bürgermeister Georg Küttinger und Ralf Beyer, Polizeihauptmeister Thomas Eckl und Rektor Ottmar Misoph. (…)“ Andrea Karch

Beim Blick in die Menge – immerhin 38 Buslotsen aus der Großgemeinde Thalmässing und noch einmal 10 aus Heideck – machte Christoph Böll „alte Hasen“ aus, die schon zum dritten Mal bei einer solchen Ehrung dabei waren, aber auch jüngere Schüler, die die Nachfolge von älteren Jugendlichen angetreten haben. „Ihr habt eine Vorbildfunktion“, schärfte Böll den Schülern noch einmal ein. Das bedeute auch, dass sie sich im Bus so gesittet aufführen müssten wie möglich. „Rumblödeln wie in der sechsten Klasse geht nicht mehr, denn sonst machen es andere nach. „

An diese Vorgaben haben sich die Buslotsen aber gehalten, so dass ihnen Böll „tolle Arbeit“ bescheinigte. Dass in der Unfallstatistik kein Fall notiert werden musste, sei das eine, noch wichtiger aber sei, dass alle Schüler gut in die Schule und wieder heimgekommen seien. Dass dieses ehrenamtliche und freiwillige Engagement für die Jüngeren und Schwächeren nicht selbstverständlich sei, ergänzte Bürgermeister Georg Küttinger. Er und sein Heidecker Kollege hätten deshalb ein kleines Geschenk mitgebracht, um Danke zu sagen. Mit dem Dank verband Küttinger aber auch die Hoffnung, dass die Jugendlichen sich auch später ehrenamtlich engagierten, ob bei der Feuerwehr, in Vereinen oder auch in der Politik. „Kandidaten für den Marktrat werden immer gesucht. “ Beim Thema Ehrenamt hakte auch Bürgermeister Ralf Beyer aus Heideck ein. „Das ist ein tolle Sache, schließlich könnte man in der Zeit auch etwas anderes machen als auf die Kleinen zu schauen. “ „Es ist kein einziger Unfall passiert“, verkündete auch Polizeihauptmeister Thomas Eckl, „so wie jedes Jahr“. Und er zeigte sich überzeugt, dass das zum größten Teil das Verdienst der Buslotsen sei. Zwar sei deren Arbeit nicht so messbar wie die von Beschäftigten in einer Fabrik, „Doch wenn nichts passiert, spricht das für sich. “ Und das werde von den Verantwortlichen auch gesehen. Als Beweis für diese Behauptung führte er an, dass gleich zwei Kommunen ihre höchsten Vertreter zu dieser Ehrung geschickt hätten. Und die Kommunen hätten auch nicht gezögert, einzuspringen, weil die Verkehrswacht als Sponsor für die die Präsente ausgefallen sei. „Das ist ein deutlicher Fingerzeig für die Wertschätzung. „HK

Andrea Karch

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