Leben retten – das geht uns alle an!

Leben retten kann jeder! Doch leider ist die Hemmschwelle oft zu hoch: Mach ich das richtig? Bestimmt mache ich etwas falsch. Wie ging das doch gleich? Und wenn es darauf ankommt, ist man ja auch noch aufgeregt.

Wir möchten gerne, dass unsere Schüler sich mit diesem Ernstfall auseinandersetzen.

      Deshalb haben wir uns mit den Nürnberger Notärzten in Verbindung gesetzt. Sieben Kollegen wurden im Zuge der Initiative #Nürnberg drückt geschult, anderen beizubringen, was sie tun müssen, wenn das Herz stehen bleibt. Um praxisnah zu üben, haben wir Torsi angeschafft. Der Verein Herzpflaster e.V. aus Roth hat uns diese finanziert. Ein herzliches Dankeschön! Aus #Nürnberg drückt, wurde #Roth drückt! Herzpflaster sieht diese Aktion als Startschuss und möchte in noch mehr Schulen dieses Vorhaben umsetzen. Interessierte können gerne in Kontakt mit dem Verein treten, der sich für Kinder mit Herzerkrankungen einsetzt.

100!4life – Doch um was geht es genau?

Hier die wichtigsten Infos:

  • Die Jugendlichen der siebten bis neunten Klassen werden nun in regelmäßigen Abständen geschult. Angedacht ist ebenso, die Sechstklässler mit ins Boot zu holen.
  • Bei unseren Schulungen geht es vor allem um eine Sache: Was tun, wenn das Herz stehen bleibt? Die Antwortet lautet: PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN!
  • Das Gehirn kann höchstens drei Minuten ohne Sauerstoff auskommen, bevor es Schäden davonträgt.
  • In dieser Zeit muss mit der Herzdruckmassage begonnen werden. Und zwar bis der Notarzt kommt!
  • So geht’s: Prüfen, ob der Patient atmet / 112 rufen / 100x pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken.
  • https://www.herzpflaster-ev.de
  • https://nuernbergdrueckt.de

 

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